Vortrag Ulm

markus

philip-sk180

Mit Pater Philipp Jeningen zu Gast in Ulm

Am Dienstag, 26. September, 19.30 Uhr wirkt die „action spurensuche“ mit Liedern aus dem eigenen Repertoire bei einem
Vortrag von Dr. Wolfgang Steffel im Roncallihaus St. Elisabeth in Ulm mit.

Der Glockenturm der Elisabethenkirche beherbergt eine Philipp-Jeningen-Glocke.

Wolfgang Steffel ist Dekanatsreferent im kath. Dekanat Ehingen-Ulm und Mitglied im Leitungsteam der Ellwanger „action spurensuche“ und spricht über

„Philipp Jeningen und die Glaubenskrise heute:
Die Kunst, Menschen von innen her aufzuerbauen“.

Der Jesuitenpater (1642-1704) empfahl, Gott allem voran zu stellen und den einzelnen Menschen innerlich aufzubauen: „Eine Seele in der Welt ist kostbarer als die ganze Welt“. Inspiriert war er von der Arbeit der Jesuiten, deren Aufbauarbeit er als Kind und Jugendlicher in Eichstätt erlebte, eine Stadt, die im Dreißigjährigen Krieg weitgehend zerstört worden war.

Alle Interessierten sind als Mitsänger oder Zuhörer zur Mitfahrt nach Ulm eingeladen.

Abfahrt ist um 17.15 Uhr am Philipp-Jeningen-Platz in Ellwangen.

Anmeldungen zur Bildung von Fahrgemeinschaften sind beim

Pfarramt St. Vitus, Priestergasse 11, 73479 Ellwangen, Tel.: 07961/3535,
E-Mail: sankt.vitus@t-online.de möglich.


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Einladung der Spurensucher nach Ulm
Philipp Jeningen und die Glaubenskrise heute
Spurensucher-Lieder zum mitsingen

PROFIL

markus

September 2017

Ignatianische Haltung: Hoffnung

„Man erzählt uns Hoffnungsgeschichten“, heißt es im PROFIL-Text. Diese waren vielfältig: Erzählungen aus dem Leben,
Sinngeschichten oder das biblische Wort. Und dazu kam in jeder abendlichen Eucharistie das „Brot, das die Hoffnung
nährt“, wie es in einem neuen geistlichen Lied heißt. Wieso heißt es im Lied nicht einfach: „Brot, das mich
nährt“ oder „Brot, das den anderen nährt“ oder „Brot, das die Welt nährt“? Das wäre doch auch alles richtig gesagt,
wenn wir es vom eucharistischen Brot sagen. Ich schöpfe Kraft aus der Eucharistie. Gestärkt durch das Brot wende
ich mich Menschen zu, die Brot und Zuwendung brauchen.
Wir sind in der Eucharistie verbunden mit Menschen in der ganzen Weltkirche, wir sitzen mit ihnen an
einem Tisch und helfen ihnen, durch Partnerschaftsprojekte und durch die Arbeit der Hilfswerke. ...

Ignatiusvesper 2017

regi

ia2016

ign-mindel2016

„Gott allein genügt - Basta!“

Vorabend des Gedenktages des heiligen Ignatius von Loyola
Sonntag, 30. Juli 2017, Schönenberg, Ellwangen

18.00 Uhr Vespergottsdienst in der Ignatiuskapelle (oben bei der Krippe)
19.00 Uhr Vortrag im Gemeindehaus St. Alfons mit Dekan Dr. Sven van Meegen:
„In nichts außer Gott Halt suchen: Ignatianische Wege zu mehr Unabhängigkeit und
größerer Gelassenheit.“

Eintritt frei. Mit Imbiss und Getränken.

action spurensuche, c/o Pfarramt St. Vitus, Priestergasse 11, 73479 Ellwangen
Telefon: 07961/3535, sankt.vitus@t-online.de, www.action-spurensuche.de

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Am 31. Juli begeht die Kirche den Gedenktag des Ignatius von Loyola, der an diesem Tag im Jahre 1556 in Rom starb. Zum gleichen Datum, allerdings im Jahre 1367, starb der heilige Johannes von Columbini, ein Großkaufmann aus Siena, der sein Vermögen an Arme verschenkte und die Laienbewegung der „Jesuaten“ gründete. Sein früher feierlich begangener Gedenktag wurde später vom Ignatiusfest am gleichen Tag verdrängt. Die Ellwanger Jesuiten haben ihm in der Ignatiuskapelle am Schönenberg ein Denkmal gesetzt. Nun finden wir dort beide vereint: Johannes als große Figur und Ignatius auf dem Altarbild – geborgen in der Dreifaltigkeit.

„Basta“ ist das letzte Wort des berühmten „Nada te turbe“ von Teresa von Avila, die mit Ignatius und Johannes vom Kreuz zu den großen spanischen Mystikern zählt. Teresa lehrt uns in ihrem Gedicht, das in der mehrstimmigen Taizé-Liturgie meditativ vertont wurde, kraftvolles Warten und wache Geduld. Sie führt den Beter ein in eine Erwartungshaltung, ja eine Leere, in die hinein neue Lebenssignale und Frohbotschaften drängen. So geht sie den Weg von „nichts“, nada (das erste Wort des Gedichtes) über die „Geduld“, paciencia (das mittlere Wort) zu„genug“, basta (das letzte Wort; vgl. obige Handschrift Teresas).

Nach einem feierlich-besinnlichen Abendgebet in der Ignatiuskapelle schließt sich ein Vortrag an. Dekan Dr. Sven van Meegen spricht in Anlehnung an ein Wort des Johannes vom Kreuz. Sven van Meegen war und ist in Studium,
Ausbildung und Wissenschaft mit vielen Jesuiten in Kontakt. So nähert er sich dem Thema auch unter der Fragestellung: „Wie habe ich Jesuiten erlebt?“ Zu seinen Wahrnehmungen zählen: loslassen, Ballast abwerfen, Neues wagen, offen bleiben für neue Wege, auch wenn es gut läuft (Neues wagen nicht nur aus der Not heraus) und offen bleiben für Wege, die zwar nicht ich, aber andere gehen. Sven van Meegen, Jahrgang 1976, wuchs in Gaishardt bei Neuler auf und ist heute Dekan im katholischen Dekanat Heidenheim.

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Programm

Fußwallfahrt 2017

wolfgang

markus

Anschreiben zur
Fußwallfahrt 2017

asp2015

Sommerliche Fußwallfahrt
„Auf den Spuren Philipp Jeningens“


Vom Dienstag, 22. bis Sonntag, 27. August veranstaltet die „action spurensuche“ die Fußwallfahrt auf den Spuren des Volksmissionars Philipp Jeningen (1642-1704). Der Weg von Eichstätt nach Ellwangen, also vom Geburtsort zum langjährigen Wirkungs- und auch Sterbeort Pater Philipps, ist reich durch die Schönheiten der Natur gesegnet.

Die 120 Kilometer an frischer Luft wollen den Pilgern Freude und Begegnung ermöglichen. Zu diesem äußeren Gehen kommt ein innerliches Ausschreiten. Unterwegs gibt es geistliche Gespräche, Besinnungen und eine allabendliche Eucharistiefeier. Übernachtet wird in einfachen Quartieren auf Luftmatratze oder Isomatte. Das Gepäck wird in einem Begleitfahrzeug transportiert.

Das Thema der Tage lautet: „Dann ein Vaterunser“, das Lieblingsgebet des Ignatius von Loyola.

Nähere Infos gibt es beim
Pfarramt St. Vitus, Priestergasse 11, 73479 Ellwangen,
Tel.: 07961/3535 und unter
www.action-spurensuche.de
.

Eine Anmeldung ist ab sofort möglich.

Flyer
Plakat

PROFIL + Fußwallfahrt

markus

Anschreiben zur Fußwallfahrt 2017

Juli 2017

Ignatianische Haltung: Glaube - Die Haltung des Glaubens

Unseren Glauben haben viele von uns in die Wiege gelegt bekommen mit dem Sakrament der Taufe. Hier bekennen unsere Eltern/Paten ihren Glauben. Danach bekennen wir Christen im Leben regelmäßig unseren Glauben z. B. beim Sprechen des Glaubensbekenntnisses im Gottesdienst oder beim Empfang der weiteren Sakramente. Was heißt nun Glaube für dich? Wie würdest du deinen Glauben beschreiben?
Folgend ein paar Anregungen / Gedanken zum Glauben und seiner Bedeutung bevor zu deiner persönlichen Formulierung kommst:

Glauben heißt Ja sagen

Albino Luciano schreibt:
Glauben heißt, das Wort, die Beteuerungen eines anderen anzunehmen. Ich kenne drei Arten solchen Annehmens, solchen Glaubens:
Da ist einmal die Art des Richters, der das Geständnis des Diebes „Ich bin´s gewesen“ hört und daraus den Schluss zieht: „Er ist es wirklich gewesen. Denn warum in aller Welt sollte er sich selber schaden wollen, wenn er unschuldig ist?“ Der Richter nimmt das Geständnis an, aber nicht etwa, weil er Vertrauen zu dem Dieb hätte, sondern wegen der Augenscheinlichkeit des Falles. ...

PROFILierungstag

markus

Profilierungstag der „action spurensuche“

Am Samstag, 20. Mai 2017 lädt die „action spurensuche“ zu einem Profilierungstag ein. 1992 entstand die geistliche Bewegung anlässlich einer Fußwallfahrt auf den Spuren Philipp Jeningens von Eichstätt nach Ellwangen zu dessen 350. Geburtstag. In den letzten 25 Jahren hat die „action spurensuche“ ein breites Programm mit regelmäßigen Gebetszeiten, historisch-spirituellen Exkursionen, Oster-Exerzitien und sozialen Praxistagen entwickelt.

Alle, denen die Bewegung, der Verehrung des Ellwanger Volksmissionars Jeningen oder die ignatianische Spiritualität am Herzen liegen, sind so zu Besinnung und Diskussion eingeladen. „Nach einem Vierteljahrhundert des Unterwegsseins ist es gut, anzuhalten, innezuhalten und neuen Halt in Gott zu finden“, erläutern Markus Krämer und Wolfgang Steffel vom Leitungsteam. „Wir wollen, wie es die Bibel empfiehlt, alles prüfen, das Gute behalten und dies dankbar betrachten. Und wir wollen auch Neuland unter den Pflug nehmen.“

Welche Schritte stehen an? Wo ist das Profil zu schärfen? Welche neuen Formen sind zu entwickeln? Persönliche Ideen und auch kritische Gedanken der Teilnehmer sind am Tag willkommen.

Beginn ist um 9.30 Uhr mit einem Gebet in der Liebfrauenkapelle der Ellwanger Basilika,
danach wird im Saal des Jeningenheims getagt.
Zum Abschluss ist wieder eine Gebetszeit am Grab Philipp Jeningens um 15.30 Uhr
mit Ende um 16 Uhr.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

PROFIL + Rundbrief

markus

markus

liebfrauen180

Mai 2017

Ignatianische Haltung: Deutlichkeit

Die Sprache ist ein Instrument für den Umgang miteinander, mit dem man geschickt oder ungeschickt umgehen kann. Vom Sprechen und vom Ton des Gesprochenen hängt oftmals der Verlauf von Gesprächen ab. Sprechen will also gelernt sein. Mit einem Brief aus dem Jahr 1546 sendet Ignatius von Loyola drei Mitbrüdern, die auf dem Weg zum Konzil von Trient sind, Regeln der Kommunikation. Die Kunst der Kommunikation ist die Fähigkeit zu Begegnung und Beziehung. "Die Liebe besteht in der Mitteilung", lautet eine deutsche Übersetzung aus dem Exerzitienbuch des Heiligen. Liebe und Kommunikation gehören also zusammen und beide bedürfen der Offenheit und des Einübens. ...

Liebe Spurensucherin, lieber Spurensucher!

Wir stehen in der Osterzeit. Der Herr ist wahrhaft auferstanden. Halleluja. Auch wenn der Alltag uns wieder in Beschlag nimmt, wir sind österliche Menschen und sollen von diesem Osterglauben Zeugnis geben. Leicht gesagt, aber wie?

Müssen wir Christen nach Ostern nicht anders zu erkennen sein als vor Ostern? Haben wir nicht diese wunderbare Erfahrung gemacht, dass unser Herr den Tod besiegt hat? Sollen und müssen wir dies nicht in die Welt, in unseren Lebensalltag und in unsere Berufswelt, in der wir stehen, hineinbringen?

Ich lade uns alle ein, dass wir uns als österliche Menschen zu erkennen geben und so den auferstandenen Christus zu den Mitmenschen tragen und bekennen.

Im Monat Mai 2017 sind wir zum Abendgebet am Grab von Philipp Jeningen in der Liebfrauenkapelle eingeladen. Es findet am dritten Mittwoch im Monat statt. Im Mai ist dies der Mittwoch, 17. Mai 2017 um 19:00 Uhr. Träume gehören ja zum Leben. Wer nicht mehr träumen kann, der hat aufgehört zu leben, so habe ich mal irgendwo gelesen. So habe auch ich einen Traum: Ich träume davon, dass wir treuen Beter und Singer vor dem Herrn einmal mehr sein könnten beim Abendgebet. Dass die vorbereiteten Gebetszettel nicht ausreichen, dass unser Beten und Gesang die Liebfrauenkapelle erfüllt und wir alle durch die vielen Beterinnen und Beter erfüllt in den Alltag zurückkehren könnten. Träume sind schön, aber wenn Träume in Erfüllung gehen, dann ist das sicherlich noch wunderbarer. Also, ich bin gespannt, wann mein Traum in Erfüllung geht.

Herzliche Einladung an ALLE zum Abendgebet im Mai zu kommen. Nimm Dir Zeit und bete mit!

Am Samstag, 20. Mai 2017 ist ein Profilierungstag der action spurensuche geplant. 25 Jahre ist die „action spurensuche“ nun unterwegs. Welche Schritte stehen an? Wo ist das Profil zu schärfen? Die Anregungen und Ideen aller, denen die Bewegung am Herzen liegt, sind willkommen! Er soll von 9:30 Uhr bis 16:00 Uhr im Jeningenheim stattfinden. Näheres dazu wird in der Presse folgen. - Herzliche Einladung dazu!

Pfingstvesper ist in diesem Jahr am Samstag, 3. Juni 2017 um 19:00 Uhr Heilig-Geist-Kapelle, Ellwangen, Spitalstraße mit anschließender Einkehr. Viele Spitäler wurden dem Hl. Geist geweiht, der in der Tradition pater pauperum, „Vater der Armen“ genannt wird – so auch in Ellwangen. Auch dazu heute schon mal eine herzliche Einladung.

So wünsche ich uns allen bis zu einem Wiedersehn die österliche Freude und alles Gute.

Viele Grüße
Markus Krämer

PROFIL +
Versöhnung

markus

versoehng

April 2017

Ignatianische Haltung: Hingabe

„In seinem Tagebuch gibt Ignatius Einblick in sein Innerstes. Mit 53 Jahren (!), so schreibt er, habe sich klar sein innerer Weg gezeigt. Es sei der Weg der "liebevollen Ehrfurcht", der "ehrfürchtigen Liebe". Dies ist die Grundbeziehung, die Ignatius zu Gott, zum Kosmos, zur Welt, zu allen Menschen hat. Dies ist der zentrale Bezugs-punkt jeder spirituellen Biographie, soweit sie ein Selbstzeugnis für tragend ein-schätzt. ...

Fest der Versöhnung

Samstag, 8. April 2017, 14:30 bis 17:30 Uhr
Basilika St. Vitus, Ellwangen Liebfrauenkapelle

Besinnung, Beichte, Beichtgespräch, Anbetung
Zu Beginn der Heiligen Woche und als Vorbereitung auf das Osterfest empfangen wir das Sakrament der Versöhnung. Nach Besinnung besteht die Möglichkeit der Einzelbeichte oder des Beichtgespräch und in einer gemeinsamen Anbetungszeit erfahren wir die Versöhnung mit Gott und untereinander.

Ablauf Fest der Versöhnung
14:30 Uhr Wortgottesdienst mit Gewissenserforschung in der Liebfrauenkapelle
Beginn Aussetzung und Anbetung anschl. Besinnungsweg mit Beichgelegenheit oder Beichtgespräch
17:00 Uhr Ende der Anbetung
Verspergebet zum Abschluss
Einstimmung in die Heilige Woche


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Faltblatt

Osterexerzitien

markus

Ignatianische Oster-Exerzitien
„Rubinen gleich die Wunden all“


Beginn: Dienstag, 18. April 2017: 10.00 Uhr Ankunft,
10.30 Uhr Kaffee,
11.00 Uhr Programmstart
Ende: Freitag, 21. April
15 Uhr (nach dem Kaffee)

Ort: Tagungs- und Exerzitienhaus Schönenberg, 73479 Ellwangen an der Jagst
Anreise mit der Deutschen Bahn ist bis zum Bahnhof Ellwangen möglich. Wenn Sie dort abgeholt werden möchten, geben Sie dies bitte bei der Anmeldung an.

Leitung: Pater Reinhold Baumann, Comboni-Missionar
Markus Krämer und Wolfgang Steffel,
vom Leitungsteam der „action spurensuche“

Mitzubringen sind
- bequeme Hauskleidung
- wetterfeste Kleidung für Spaziergänge

Einladung Osterexerzitien

PROFIL + Vortrag

markus

Biene

März 2017

Ignatianische Haltung: Aufmerksamkeit

In der Bibel sucht man das Wort „Aufmerksamkeit“ vergeblich. Und Ignatius von Loyola verwendet
es nicht gerade häufig. Sollten wir also diese Profil-Ausgabe nicht gleich wieder abbrechen?
Weshalb – so können wir uns fragen – wurde in die aktuelle Profilreihe zu ignatianischen Haltungen, die
wir bereits im Oktober 2014 (!) begonnen haben,überhaupt die „Aufmerksamkeit“ aufgenommen? ...

Geborgenheit in Gott,
Gelassenheit im Leben

Wie man freudiger und sorgloser den Alltag gestalten kann

Vortrag mit Dr. theol. Wolfgang Steffel, Ulm

Montag, 13. März 2017, 19.30 Uhr
Pfahlheim, Kath. Gemeindezentrum, Kastellstraße 8

Eintritt frei. Spenden für Missionsprojekt San Pedro/Manglaralto (Monika Steffel)
in Ecuador, Einkaufsmöglichkeit lokalen Kunsthandwerks aus einheimischen
Materialien und fairer Aloe Vera-Kosmetika – als Zeichen weltweiter Kirche.

Einladung Vortrag

PROFIL

markus

Februar 2017

Ignatianische Haltung: Sensibilität

Das Wort Sensibilität klingt etwas fern von der Zeit Ignati-us. Und auch wenn in die Bi-bel schauen, so scheint dort das Wort Sensibilität ausge-spart. Heute verbinden wir es mit der Aufforderung „Sei doch nicht so empfindlich!“ Und andere engagieren sich für sogenannte „hochsensible Menschen“ und wie sie in ei-ner Zeit des Lärms und der Reizüberflutung leben kön-nen. Wenn wir in den Duden schauen, finden wir jedoch auch positiv konnotierte Sy-nonyme für das Wort Sensibi-lität. Dies sind Empfindsam-keit, Feinfühligkeit, Fingerspit-zengefühl oder auch Takt. Mit diesen Worten verbinden wir etwas Erstrebenswertes. Die geistlichen Übungen des Ig-natius von Loyola sollen die Übenden an eine Indifferenz heranführen. Sie sollen dazu hinführen, sich in eine Gleichwertigkeit gegenüber den Dingen und Möglichkeiten einzuüben. Dabei soll der spi-rituelle Begleiter „wie eine Waage in der Mitte stehend unmittelbar den Schöpfer mit seinem Geschöpft und das Geschöpf mit seinem Schöp-fer und Herrn wirken lassen“ (EB 15) ...

PROFIL

regi

markus

Januar 2017

Ignatianische Haltung: Großherzigkeit

Unter den Tugenden, die sich zur Tapferkeit gesellen, ist als erstes die Großherzigkeit zu nennen, das bedeutet: großes Herz, weite Seele, für viele offen. Die Großherzigkeit bewirkt, dass wir aus uns heraustreten und uns zum Wohl aller für das Große und Wertvolle bereitstellen. Wer diese Tugend besitzt, kennt die Enge der Kleinkariertheit und des egoistischen Kalküls nicht, denn er stellt seine Kraft vorbehaltlos in den Dienst einer Sache, die sich lohnt.: ....

 

 

 

Liebe Spurensucherin, lieber Spurensucher!

Das neue Jahr 2017 hat mit der Ewigen Anbetung für einige von uns am Neujahrstag in der Marienkirche begonnen. In der Monstranz setzte sich Jesus im heiligsten Sakrament des Altares uns aus und wir setzten uns Jesus aus. Eine bewegende Stunde zu Beginn des neuen Jahres.

Am 5. Januar 2017 folgte das Gedächtnis an den Tauftag von Philipp Jeningen, welcher uns erneut zu unserer Tauferneuerung einlud. Der Besuch der Ellwanger Sternsinger rundete den Abend vor dem Erscheinungsfest ab.

Unser Jahresprogramm 2017 ist also schon voll im Gange. Wenn Du noch weitere Jahresprogramme benötigst, für Freunde, Arbeitskollegen, Nachbarn, etc., kannst Du diese im Pfarramt abholen. Entscheide selbst, wem Du es geben möchtest.

Heute bekommst Du auch das Profil Januar 2017, das uns Ursula zusammengestellt hat. Herzlichen Dank dafür. Etwas später als sonst, aber so ist das eben im Ehrenamt.

Auf zwei Veranstaltungen möchte ich heute noch hinweisen:

Mit Pater Philipp in Raustetten“

Samstag, 4. Februar 2017 18:00 Uhr Vespergottesdienst Blasiuskapelle Raustetten
anschl. Lichterprozesssion zur Ölbergkapelle, anschl. Einkehr

Im späten 17. Jahrhundert war Raustetten ein "Stützpunkt" Philipp Jeningens. Er missionierte unermüdlich im Ries und verharrte "bis in die spathe Nacht" im Beichtstuhl. Philipp schrieb zur Ölbergkapelle: "Der Ölberg zum hl. Blasius, der in Raustetten begonnen worden ist, scheint ein von Gott selbst befohlenes Denkmal zu sein, damit unser Heimatland frei werde und frei bleibe von vielen Leiden".

Todestag von Pater Philipp Jeningen SJ

Mittwoch, 8. Februar 2017
18:00 Uhr Festgottesdienst in der Basilika St. Vitus anschließend Einkehr

Und bis wir uns wieder sehn möge Gott seine schützende Hand über Dir halten“

Viele Grüße
Markus Krämer

_______________________________________
Markus Krämer
Schöner Graben 21
73479 Ellwangen
Telefon 07961566305

markusjkraemer@web.de

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"Alles auf IHN hin geschaffen" (Kol 1, 16)

Historische Spurensuche

xyz

kapfenb

Mit Pater Philipp Jeningen (1642-1704)
in Raustetten

Unter dem Titel „Mit Pater Philipp in Raustetten“ lädt die „action spurensuche“ am

Samstag, 4. Februar zu einer historisch-spirituellen Spurensuche

ein. Raustetten bei Fremdingen war ein wichtiger Stützpunkt Jeningens bei seinen Missionsreisen im Nördlinger Ries. Der Volksmissionar setzte sich zur Abwendung von Kriegsgefahren für die Errichtung einer Ölbergkapelle neben der dortigen Blasiuskapelle ein. In einem am 7. November 1703, also drei Monate vor seinem Tod in Raustetten verfassten Brief kündigt er trotz Kriegswirren eine zweiwöchige Missionsreise an, die ihn über Nördlingen, Ohmenheim und Elchingen nach Ellwangen und letztlich in die ewige Heimat führte. Jeningen starb am 8. Februar 1704.

Auftakt ist um 18 Uhr mit einem Vespergebet in der Blasiuskapelle Raustetten, an die sich eine kurze Lichterprozession für den Frieden zur Ölbergkapelle anschließt. - Zum Ausklang ist Begegnung im Landgasthaus „Zum Kreuz“ in Zipplingen.

Am Philipp-Jeningen-Platz in Ellwangen gibt es um 17.15 Uhr Möglichkeit zur Bildung von Fahrgemeinschaften

Ein Programm ist über das Pfarramt St. Vitus, Priestergasse 11, 73479 Ellwangen, Tel.: 07961/3535, Mail: sankt.vitus@t-online.de und unter www.action-spurensuche.de erhältlich. Eine Anmeldung ist dort bis 2.2. erforderlich.

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Programm

markus

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Weihnachtsgrüße
Jahresprogramm 2017
Ewige Anbetung
Tauftag P. Philipp
Profil Dezember 2016

Brief

Liebe Spurensucherin, lieber Spurensucher!

Am Ende des Jahres 2016 bekommst Du nochmals richtig Post von uns. Es ist ein sehr kompakter Brief, der Dich heute erreicht. Wir haben ihn mit allem, was für Dich in den nächsten Monaten wichtig sein kann – immer auf die action spurensuche hin bezogen – gefüllt.

Das Jahr 2016 war das Jahr mit der 25. Fußwallfahrt. Wir haben dies bei der Fußwallfahrt und beim Konzert der action spurensuche im Oktober gefeiert. Mit großer Dankbarkeit schauen wir auf diese 25 Fußwallfahrten zurück und freuen uns über das Gewachsene und die vielen Menschen – verbunden im Glauben -, die dabei waren, sind und sein werden. Wir werden uns nicht auf dem vergangenen ausruhen und einfach so weitermachen, sondern haben uns im Mai 2017 vorgenommen in die Zukunft zu blicken, uns zu sammeln, was seither war, was sein sollte und sein kann. Wir haben diesen Tag im Jahresprogramm als Profilierungstag überschrieben und wir wollen heute schon darauf aufmerksam machen.

Heute bekommst DU das neue Jahresprogramm 2017 zugeschickt. Ein Exemplar ist für Dich, ein weiteres für einen Bekannten oder Freund von Dir, dem dieses auch guttun würde. Entscheide selbst, wem Du es geben möchtest. - Das neue Jahresprogramm ist mit vielen Veranstaltungen gefüllt und wir laden Dich dazu ein an der einen oder anderen Veranstaltung teilzunehmen.

Für die nächsten Veranstaltungen liegen diesem Brief auch noch einzelne Flyer bei.

Heute bekommst Du auch das Profil Dezember 2016, das uns Ulrike zusammengestellt hat. Herzlichen Dank dafür. Etwas später als sonst, aber wir wollten Dir ein großes Paket zusammenschnüren.
Beim Abendgebet am Grab von Philipp Jeningen am Mittwoch, 21. Dezember 2016 um 19:00 Uhr wollen wir das Thema aus dem Profil Dezember 2016 in Gebet, Lieder und Stille vor Gott bringen: eine Stunde Auszeit, um nochmals vor dem Weihnachtsfest durchzuatmen, aufzutanken und den Blick zu richten. Herzliche Einladung dazu!

„Und bis wir uns wieder sehn möge Gott seine schützende Hand über Dir halten“

Mit lieben Grüßen
Markus Krämer
für das Leitungsteam der action spurensuche

PROFIL

markus

Dezember 2016

Ignatianische Haltung: Freundlichkeit

Ein Schüler ist fasziniert vom freundlichen Umgang seines Meisters mit anderen Men-schen. Deshalb will er wissen:
„Meister, wer hat dich diese Freundlichkeit gelehrt und wie kann ich auch so freundlich werden, wie du?“
Der Meister antwortete mit einem Lächeln:
„Nicht ein Lehrer, sondern viele Lehrer haben mich Freundlichkeit gelehrt und ich lerne immer noch.“
Der Schüler war verwundert. Der Meister fuhr fort:
„Alle unhöflichen Menschen waren und sind meine Lehrer. Ich habe mir immer gemerkt, was mir am Benehmen dieser Menschen nicht gefallen hat – und dann habe ich mich bemüht, dieses Verhalten meinen Mitmenschen gegenüber zu vermeiden. Siehst du, so einfach ist das!“ - Was will mir diese Geschichte sagen? ...

PROFIL & Frühschichten

markus

November 2016

Ignatianische Haltung: Leibfreundlichkeit

Das Christentum ist eine leibfreundliche Religion. Bei Paulus lesen wir: „Wisst ihr nicht, dass euer Leib der Tempel des Heiligen Geistes ist“ (1 Kor 6, 19 ) und „verherrlicht Gott in eurem Leib“ (1Kor 6, 20). Das Christentum spricht von der leiblichen Auferstehung von den Toten, in der Eucharistiefeier wird vom Leib Christi gesprochen und auch die Kirche wird als Leib Christi bezeichnet.
Die deutsche Sprache hat neben dem Begriff des Leibes auch den des Körpers. Der Körper bezeichnet eher das sich verändernde materielle Element und der Leib ist das bleibende Element eines Individuums. Der Körper des Menschen verändert sich ständig, aber der Mensch lebt im selben Leib. Der Leib hat also etwas mit Identität und Individualität des einzelnen zu tun. Diese Individualität und Einmaligkeit bleibt auch über den Tod hinaus bestehen, ja kommt geradezu dort erst zu sich selbst. Erst im Durchgang durch den Tod wird der Mensch ganz zu sich zurückkehren und sich und Gott erkennen. ....(vgl. Matthias Beck, www.dompfarre.info). ...

Frühschichten: Advent 2016

PROFIL

markus

Oktober 2016

Ignatianische Haltung: Bescheidenheit

Das heutige Profil steht unter der Haltung der Bescheidenheit. „Bescheidenheit“ wird auch unter die Zwölf Früchte des heiligen Geistes eingeordnet, wie etwa im Katechismus der Katholischen Kirche:
„Die Früchte des Geistes sind Vollkommenheiten, die der Heilige Geist in uns als die Erstlingsfrüchte der ewigen Herrlichkeit hervorbringt. Die Überlieferung der Kirche zählt deren zwölf auf: ‚Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Langmut, Sanftmut, Treue, Bescheidenheit, Enthaltsamkeit, Keuschheit‘ (Gal 5,22–23 Vg.).“ – Katechismus der Katholischen Kirche Nr. 1832.
Von Demut und Selbsterniedrigung heißt es u. a bei Lk 18,14 „Wer sich selbst erniedrigt, wird erhöht werden.“
„Bescheidenheit ist eine Zier, doch weiter kommt man ohne ihr“.
So oder ähnlich gibt es viele Zitate und Redewendungen zum Thema Bescheidenheit. Mir fällt auf, dass fast alle die Bescheidenheit als etwas negatives sehen, als etwas, das einem im Leben nicht weiter-bringt, lahm legt oder als Ausrede gilt, wenn man etwas nicht schafft, was andere von einem verlangen oder erwarten. ...

Konzert 2016

 

wolfgang

markus

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Stationenkonzert der „action spurensuche“
zur 25. Philipp-Jeningen-Wallfahrt

busskreuz

Am Samstag, 22. Oktober 2016, 19.30 Uhr gibt es in der Basilika St. Vitus in Ellwangen ein Stationenkonzert. Seit 1992 hat die „action spurensuche“ ein großes Repertoire an selbst komponierten Liedern aufgebaut, darunter auch Rufe zu Worten Philipp Jeningens (1642-1704).

Eine Auswahl der schönsten Gesänge wird zum silbernen Jubiläum der Wallfahrt von Eichstätt nach Ellwangen

in überraschenden Besetzungen und Versionen vorgetragen und gemeinsam mit den Konzertbesuchern gesungen, darunter Exodus Abenteuer Auszug, Gott in allem suchen, Christus lebt in mir, Mit Liebe und Demut oder Gott geht vor.
Ulrich Gmeiner, aus dessen Feder etliche Lieder stammen, wird auf Orgel und Klavier über die Wallfahrtsmelodien improvisieren.
Das Konzert führt in Stationen vom Hochchor über die Krypta und den Kreuzgang mit Garten bis ans Grab des „Guten Pater Philipp“ in der Liebfrauenkapelle.
Der Eintritt ist frei. Interessierte Sänger/-innen und Instrumentalisten treffen sich bereits um 16.00 Uhr zu Probe und Einstimmung im Ellwanger Jeningenheim mit Abendessen um 18 Uhr.

Informationen gibt es unter www.action-spurensuche.de und beim Pfarramt St. Vitus, Tel.: 07961/3535,
E-Mail: sankt.vitus@t-online.de.

Fußwallfahrt 2016

wolfgang

markus

asp2015

Sommerliche Fußwallfahrt
„Auf den Spuren Philipp Jeningens“


Vom Dienstag, 23. bis Sonntag, 28. August veranstaltet die „action spurensuche“ die 25. Fußwallfahrt auf den Spuren des Volksmissionars Philipp Jeningen (1642-1704). Der Weg von Eichstätt nach Ellwangen, also vom Geburtsort zum langjährigen Wirkungs- und auch Sterbeort Pater Philipps, ist reich durch die Schönheiten der Natur gesegnet.

Die 120 Kilometer an frischer Luft wollen den Pilgern Freude und Begegnung ermöglichen. Zu diesem äußeren Gehen kommt ein innerliches Ausschreiten. Unterwegs gibt es geistliche Gespräche, Besinnungen und eine allabendliche Eucharistiefeier. Übernachtet wird in einfachen Quartieren auf Luftmatratze oder Isomatte. Das Gepäck wird in einem Begleitfahrzeug transportiert.

Das Thema der Tage lautet: „GOTT geht vor“. Pater Philipp empfahl, Gott allem voran zu stellen und in allem den Allgegenwärtigen zu suchen und zu ehren.

Nähere Infos gibt es beim
Pfarramt St. Vitus, Priestergasse 11, 73479 Ellwangen,
Tel.: 07961/3535 und unter
www.action-spurensuche.de
.

Eine Anmeldung ist ab sofort möglich.

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Ignatiusvesper 2016

regi

ia2016

ign-mindel2016

„Lass dich los zu deinem Gott“

Gedenktag des heiligen Ignatius von Loyola
Sonntag, 31. Juli 2016, Schönenberg, Ellwangen

18.00 Uhr Vespergottsdienst in der Ignatiuskapelle (oben bei der Krippe)
19.00 Uhr Vortrag im Gemeindehaus St. Alfons mit Dr. Andreas Schaller:
„Glaube und Widerstand – Das Wirken des Jesuitenpaters Alfred Delp“

Eintritt frei. Mit Imbiss und Getränken.

action spurensuche, c/o Pfarramt St. Vitus, Priestergasse 11, 73479 Ellwangen
Telefon: 07961/3535, sankt.vitus@t-online.de, www.action-spurensuche.de

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Am 31. Juli begeht die Kirche den Gedenktag des Ignatius von Loyola, der an diesem Tag im Jahre 1556 in Rom starb. Zum gleichen Datum, allerdings im Jahre 1367, starb der heilige Johannes von Columbini, ein Großkaufmann aus Siena, der sein Vermögen an Arme verschenkte und die Laienbewegung der „Jesuaten“ gründete. Sein früher feierlich begangener Gedenktag wurde später vom Ignatiusfest am gleichen Tag verdrängt. Die Ellwanger Jesuiten haben ihm in der Ignatiuskapelle am Schönenberg ein Denkmal gesetzt. Nun finden wir dort beide vereint: Johannes als große Figur und Ignatius auf dem Altarbild – geborgen in der Dreifaltigkeit.

„Lass dich los zu deinem Gott“. Ein Wort des Jesuiten Alfred Delp steht über dem Gedenktag. Ignatius hatte eine schwere Lebenskrise durch strenge Bußübungen überwinden wollen. Erst als er nicht mehr auf die eigene Kraft baute, sondern alles von Gott erhoffte, wurde ihm in einer Vision zur Dreifaltigkeit Hilfe zuteil. Ignatius schreibt über sich in der dritten Person: „Danach konnte er von nichts anderem sprechen als von der Heiligsten Dreifaltigkeit, und zwar mit großer innerer Freude und Trost.“ Das Altarbild zeigt diese Vision.

Alfred Delp wird in den letzten Tagen des Zweiten Weltkrieges im Berliner Gefängnis Plötzensee hingerichtet. Dr. Andreas Schaller, der eine theologische Studie zum Menschenbild des Jesuitenpaters verfasst hat, zeigt, dass Delp von den Nationalsozialisten nicht wegen irgendeiner Tat, sondern wegen seines Glaubens zum Tode verurteilt wurde. Im Gefängnis schreibt Delp seine berühmten Worte: „Lasst uns dem Leben trauen, weil wir es nicht allein zu leben haben, sondern weil Gott es mit uns lebt.“ Wenige Wochen zuvor hatte er seiner Münchner Mitarbeiterin Luise Oestreicher geschrieben: „Das eine ist mir so klar und spürbar wie selten: Die Welt ist Gottes so voll. Aus allen Poren der Dinge quillt er gleichsam uns entgegen. Wir aber sind oft blind. Wir bleiben in den schönen und den bösen Stunden hängen und erleben sie nicht durch bis an den Brunnenpunkt, an dem sie aus Gott herausströmen.“

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Juli 2016

Ignatianische Haltung: Indifferenz

Der Indifferenz, wörtlich die „Ununterschiedenheit“, gibt Ignatius einen prominenten Platz gleich zu Beginn der Exerzitien. Im dortigen „Prinzip und Fundament“ schreibt er:

„Der Mensch ist dazu geschaffen, Gott zu loben, ihm Ehrfurcht zu erweisen und zu dienen.
Die anderen Dinge der Welt sind auf den Menschen hin geschaffen, um ihm bei der Verfolgung seines Zieles zu helfen.
Deshalb wird er die Dinge so weit gebrauchen, als sie ihm zu diesem Ziel helfen, und so weit lassen, als sie ihn daran hindern.
Und so wird er sich ihnen gegenüber gleichmütig (indifferent) verhalten.
Und er wird von seiner Seite Gesundheit nicht mehr verlangen als Krankheit, Reichtum nicht mehr als Armut, Ehre nicht mehr als Schmach und ein langes Leben nicht mehr als ein kurzes.“

Wieso müssen wir Ignatius für diese Worte dankbar sein? ...

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April 2016

Ignatianische Haltung: Vorurteilsfreiheit

Wir kennen sie alle und schaf-fen sie alle täglich neu: Kate-gorien, in die wir Menschen, Dinge und Gegebenheiten einteilen: in groß und klein, bunt und unifarben, hier und dort, angenehm und anstren-gend, dankbar und ableh-nend, gut und schlecht, deutsch und international, willkommen und unwillkom-men. Mit Kategorien schaffen wir Orientierung in einer Welt der prinzipiellen Multioptionalität und Vielfalt von Möglichkeiten. Wir schaf-fen damit Raum gegenseiti-gen Verstehens, aber auch Grenzen zu alledem darüber hinaus. Verstehen impliziert damit immer sogleich Annah-men des Verstehens und da-mit „Kästchen“ – auch Stereo-type genannt – in die Men-schen, Dinge und Gegeben-heiten eingeordnet werden. Genau an hier stellt sich die Frage nach der Grenze zwi-schen Orientierung und Vorur-teil. Vorurteilsfreiheit bedeutet eine ständige Suche nach dieser Grenzen und ein stän-diges Hinterfragen seiner selbst und seiner Annahmen. Eine Suche, die im ignatiani-schen Sinne heißt „Gott in allem suchen und finden“ und damit auch in allen Menschen, Dinge und Gegebenheiten suchen und finden, um in ih-nen Gott zu finden. Ein Offen-sein für das Nicht-Verstehen, für das Ungewohnte, Unmög-liche und Unbekannte. ...

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März 2016

Ignatianische Haltung: Ehrlichkeit

Das heutige Profil steht unter der Haltung der Ehrlichkeit. Ehrlichkeit, ein Wort das uns eigentlich schon seit unserer Geburt begleitet. Zuerst sagen uns die Eltern sei ehrlich, sonst glaubt dir keiner, sonst hast du keine Freunde und nur ein schlechtes Gewissen.
Später erleben wir es dann selber wie wichtig es ist, dass wir ehrlich miteinander umgehen.
Wenn wir in die Bibel schauen, dann finden wir dort auch einige Stelle bei denen es um Ehre / Ehrlich-keit geht. Folgend ein paar Auszüge. Nimm dir ein wenig Zeit lese die Stellen und im Sinne von Ignatius verkoste, die dich anspricht. Lass deine Gedanken kreisen was diese Stelle in dir auslöst, was sie für dich bedeuten könnte: ....

Downloads zum Fest der Versöhnung am 19.3.2016:

Einladung
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Vortrag

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sirner

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Einladung zum Vortrag von Dr. Wolfgang Steffel in Pfahlheim

"Philipp Jeningen
und die heutige Glaubenskrise
"

gottvor

Am Montag, 7. März, 19.30 Uhr spricht Dr. Wolfgang Steffel

im Kath. Gemeindezentrum in Pfahlheim (Kastellstr. 8) über

„Philipp Jeningen und die Glaubenskrise heute“.

Das Gefühl für Gott schwindet. Papst Franziskus sagt: „Die Weltlichkeit verformt die Seelen.“

Die Kirche reagiert mit Qualitätsmanagement und Strukturprogrammen. Was aber nützen die schönsten Gebäude und ein perfekter Apparat, wenn keiner mehr nach Gott fragt?

Pater Philipp empfahl, Gott allem voran zu stellen und die Menschen innerlich aufzubauen. Wolfgang Steffel, Dekanatsreferent in Ulm und aktiv in der Ellwanger „action spurensuche“, nennt dies das „Gott geht vor“-Prinzip. Er entfaltet das Anliegen Jeningens mit praktischen Hinweisen zur Vertiefung des persönlichen Glaubens.

Jenseits von Gejammer deutet er die heutige Krise als Besinnungs- und Gnadenzeit.

Eingeladen sind spirituell Interessierte aus der Region. Der Eintritt ist frei. Spenden für das Missionsprojekt Manglaralto in Ecuador sind erbeten. Lokales Kunsthandwerk und faire Aloe Vera-Kosmetika werden als Zeichen weltweiter Kirche angeboten.

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Februar 2016

Ignatianische Haltung: Kampfeslust

Gen 32, 23-32:
In derselben Nacht stand er auf, nahm seine beiden Frauen, seine beiden Mägde sowie seine elf Söhne und durchschritt die Furt des Jabbok. Er nahm sie und ließ sie den Fluss überqueren. Dann schaffte er alles hinüber, was ihm sonst noch gehörte. Als nur noch er allein zurückgeblieben war, rang mit ihm ein Mann, bis die Morgenröte aufstieg. Als der Mann sah, dass er ihm nicht beikommen konnte, schlug er ihn aufs Hüftgelenk. Jakobs Hüftgelenk renkte sich aus, als er mit ihm rang. Der Mann sagte: Lass mich los; denn die Morgenröte ist aufgestiegen. Jakob aber entgegnete: Ich lasse dich nicht los, wenn du mich nicht segnest. Jener fragte: Wie heißt du? Jakob, antwortete er.
Da sprach der Mann: Nicht mehr Jakob wird man dich nennen, sondern Israel (Gottesstreiter); denn mit Gott und den Menschen hast du gestritten und hast gewonnen.
Nun fragte Jakob: Nenne mir doch deinen Namen! Jener entgegnete: Was fragst du mich nach meinem Namen? Dann segnete er ihn dort. Jakob gab dem Ort den Namen Penuël (Gottesgesicht) und sagte: Ich habe Gott von Angesicht zu Angesicht gesehen und bin doch mit dem Leben davongekommen.
Die Sonne schien bereits auf ihn, als er durch Penuël zog; er hinkte an seiner Hüfte.. ....

Historische Spurensuche

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kapfenb

Mit Pater Philipp Jeningen (1642-1704)
auf der Kapfenburg

Unter dem Titel „Mit Pater Philipp auf der Kapfenburg“ lädt die „action spurensuche“ am

Samstag, 30. Januar zu einer historisch-spirituellen Spurensuche

ein. Die Daten über den Bezug des Jesuiten Jeningen zum Deutschordensschloss sind nicht üppig. Doch von der Kapfenburg, deren Namen sich von „kapfen“, d.h. „gaffen“ und „ins Land schauen“ ableitet, überblickt man einen großen Teil des Einsatzgebiets Jeningens. So steht sie topographisch für den „unermüdlichen Missionär“ (so die Grabinschrift). Die zu Fuß des Schlosses liegende Stadt Laupheim hingegen ist als ein Lieblingsort des Paters belegt. Während seines 24jährigen Wirkens im Virngrund besuchte er sie regelmäßig.

Auftakt ist um 18 Uhr mit einem Vespergebet in der Lorenzkapelle auf Schloss Kapfenburg. Das Thema der meditativen Feier heißt „Gott allein genügt“, ein Wort der Teresa von Avila, an deren Gedenktag 1686 Pater Philipp in Lauchheim einen geistlich bedeutenden Brief an Peutingen verfasste. Es schließt sich eine Schlossführung mit Willi Haag an.

Ab 20 Uhr wird im Alten Pfarrhaus in Lauchheim den Gästen ein Imbiss gereicht.

Ein Programm ist über das Pfarramt St. Vitus, Priestergasse 11, 73479 Ellwangen, Tel.: 07961/3535, Mail: sankt.vitus@t-online.de und unter www.action-spurensuche.de erhältlich. Eine Anmeldung ist dort bis 28.1. erforderlich. Die Teilnahme ist kostenfrei, Spenden werden erbeten.

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Bild: Copyright Ralf Baumgarten im Auftrag von Stiftung Musikschulakademie Schloss

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Januar 2016

Ignatianische Haltung: Hochgemutheit

Es gibt eine Haltung, die der Demut zuwiderlaufen scheint: die Hochgemutheit. Der Hochgemute - eine seltene, oft missverstandene Art. Er meidet die Masse, verachtet den Kleingeist, tadelt das Unrecht, und ist doch nicht überheblich, weil ihm nichts Menschliches fremd ist. Er überblickt das Ganze, spannt sich aus auf das Gute und Schöne, und ist doch nicht abgehoben, weil er die Demut kennt. Er ist wählerisch, selbstbewusst, aufrichtig, fordernd, aber nicht elitär, weil er sich ständig selbst begrenzt. Er sagt freimütig und offen seine Meinung, ohne den anderen zu verletzen. Er unterwirft sich keiner Mode, keiner Masche, keinem Menschen, und ist doch nicht egoistisch, weil er sich ganz Gott unterwirft. Hier spüren wir, dass Demut und Hochgemutheit sich nicht widerstreiten, sondern vielmehr zusammenwohnen. Es gibt sogar ein Wort Jeningens, das Hochgemutheit und Demut in einem Atemzug nennt: „Lasst uns wie die Sterne, demütig unter dem Gesetz, Höhenwege
wandeln.“ (Wolfgang Steffel). ....

Weihnachtsgrüße
Tauftag
Jahresprogramm

mark

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sk

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Weihnachtsgrüße
Tauftag
Jahresprogramm

Liebe Spurensucherin, lieber Spurensucher!

Wir stehen mitten im Advent 2015. Den dritten Adventssonntag – Gaudete- haben wir gestern gefeiert und mit ihm Halbzeit im Advent 2015. An diesem Adventssonntag wurden auch die diözesanen HeilgenPforten – Pforten der Barmherzigkeit geöffnet. Und als ich so las, wo überall diese Pforten geöffnet wurden, da dachte ich mir, wie schön es ist bei der 25. Fußwallfahrt im nächsten Jahr durch mehrere dieser Pforten schreiten zu können. In Eichstätt, Wemding und auf dem Schönenberg werden wir dies sicherlich machen.

Mit dem ersten Advent haben wieder unsere Frühschichten begonnen und die Beteiligung zeigt, dass wir im Advent ein Angebot machen, das anspricht. Die letzte Frühschicht ist am kommenden Samstag um 7:30 Uhr in der Liebfrauenkapelle. Herzliche Einladung.

Es schloss sich an die erste Frühschicht unser Tag der Kreativwirkstatt an, der uns noch einmal die Fülle und Gnade von 24 Fußwallfahrten erschlossen hat. Die erarbeiteten Ergebnisse werden ins Vorbereitungswochenende einfließen. Herzlichen Dank an alle, die daran teilgenommen haben, mitgedacht und mitgearbeitet haben.

Das anschließende Jahrestreffen mit Rückblick und Ausblick war eine Zeit voller erlebter Eindrücke und ausgesprochener Vorfreude auf das Kommende. Bei Kaffee und Tee und leckeren Kuchen wurden Erlebnisse neu erzählt und in Bildern konnte die Fußwallfahrt 2015 noch einmal erlebt werden. Alles floss in den abschließenden Verspergottesdienst mit ein. Ein langer Tag mit action spurensuche macht auch müde.

Das Profil Dezember 2015 ist leider etwas später fertig geworden. Das Thema hat es in sich. Leidensbereitschaft – Bereitschaft zum Leiden, das ist ja mal wieder schwere Kost. Und das auch noch in der besinnlichen Adventszeit, die doch mit Weihnachtsmärkten und süßen Leckereien, Weihnachtsfeiern allüberall uns eine schöne Vorbereitung auf das Weihnachtsfest machen soll. Aber wenn man schon in der Zeitung liest, dass Weihnachten das Fest der Begegnung ist, dann kommen mir Zweifel. Weihnachten ist das Fest der Liebe Gottes an uns Menschen und die Menschwerdung des Gottessohnes, der nicht das Baby in der Krippe bleibt, sondern heranwächst, ganz Mensch wird und durch sein Leiden am Kreuz die Sünde und den Tod für uns besiegt. Man kann also an Weihnachten nicht das eine vom andern ausklammern und daher passt es auch wieder, dass wir im Profil im Dezember die Leidensbereitschaft als ignatianische Haltung uns vor Augen halten.

In vielen Weihnachtsliedern kommt das Leiden und der Schmerz auch zur Sprache, wenn wir zum Beispiel die Lieder „Es kommt ein Schiff gefahren“ oder „zu Betlehem geboren“ singen.

Im Jahresprogramm 2015/2016 sind die Veranstaltungen und Angebote der action spurensuche abgedruckt. Dieses Jahresprogramm, das als Datei mitgeschickt wird, kann auch in schriftlicher Version im Pfarramt St. Vitus abgeholt werden. Bitte reichlich davon Gebrauch machen, wir haben wieder großzügig drucken lassen.

Das neue Jahr beginnt mit der Ewigen Anbetung an Neujahr. Herzliche Einladung dazu.

Es schließt sich am 5. Januar 2016 der Tauftag von Philipp Jeningen SJ an, zu dem ich auch herzlich einladen darf.

Eine herzliche Einladung zum nächsten Abendgebet im Dezember am Grab von Philipp Jeningen. Am Mittwoch, 16. Dezember 2015 um 19:00 Uhr wollen wir loben, singen und beten, füreinander Fürbitte halten und für viele beten. Je mehr Beterinnen und Beter kommen, um so lauter kann unser Loben werden. Daher ganz herzliche Einladung zum Abendgebet. Bin gespannt, wer alles kommen kann! Ich lade jede und jeden ganz persönlich hiermit ein und sie und er soll sich eingeladen fühlen. Lassen wir die Liebfrauenkapelle einmal aus ihren Nähten platzen. Komm und bete!

Ich wünsche uns alle eine gute Zeit im Advent 2015 mit dem Wunsch, dass wir die uns geschenkte gesegnete Zeit nutzen uns wirklich und aufrichtig auf das große Kommen Gottes in unsere Zeit an Weihnachten 2015 vorzubereiten.

Viele Grüße

Markus Krämer

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Dezmber 2015

Ignatianische Haltung: Leidensbereitschaft

Leidensbereitschaft – Bereitschaft zum Leiden, das ist ja mal wieder schwere Kost. Und das auch noch in der besinn-lichen Adventszeit, die doch mit Weihnachtsmärkten und süßen Leckereien, Weihnachtsfeiern allüberall uns eine schöne Vorbereitung auf das Weihnachtsfest machen soll. Aber wenn man schon in der Zeitung liest, dass Weihnach-ten das Fest der Begegnung ist, dann kommen mir Zweifel. Weihnachten ist das Fest der Liebe Gottes an uns Men-schen und die Menschwerdung des Gottessohnes, der nicht das Baby in der Krippe bleibt, sondern heranwächst, ganz Mensch wird und durch sein Leiden am Kreuz die Sünde und den Tod für uns besiegt. Man kann also an Weih-nachten nicht das eine vom andern ausklammern und daher passt es auch wieder, dass wir im Profil im Dezember die Leidensbereitschaft als ignatianische Haltung uns vor Augen halten.
In vielen Weihnachtsliedern kommt das Leiden und der Schmerz auch zur Sprache, wenn wir zum Beispiel die Lieder „Es kommt ein Schiff gefahren“ oder „zu Betlehem geboren“ singen. ....

Aktionstag

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Adventlicher Aktionstag der „action spurensuche“

Am Samstag, 28. November lädt die „action spurensuche“ zu einem

adventlichen Aktionstag ein. Auftakt ist um
7.30 Uhr in der Liebfrauenkapelle der Ellwanger Basilika mit einer Frühschicht, die mit Gebet, Liedern und Meditation auf einen bewussten Weg zum Weihnachtsfest einstimmt. Es schließt sich ein
Frühstück im Jeningenheim an. Dort gibt es von

9 bis 15 Uhr eine Kreativwirkstatt. Anlass ist die 25. Jubiläumsfußwallfahrt von Eichstätt nach Ellwangen im nächsten Sommer. Es werden Themen und Bilder aus vergangenen Wallfahrten gesammelt, Lieder und Gebete betrachtet und neue verfasst. Leitmotive sind die Spiritualität des Ignatius von Loyola und das Leben Philipp Jeningens. Um
15 Uhr beginnt im Jeningenheim das Jahrestreffen mit Vorstellung des Programms 2016 bei Kaffee und Kuchen.
Ein feierliches Abendgebet am Grab Philipp Jeningens in der Liebfrauenkapelle um
17 Uhr schließt den Aktionstag ab. Die Programmteile können auch in Auswahl besucht werden.

Zur Kreativwirkstatt und zum Jahrestreffen ist eine
Anmeldung bis 26. November

beim Pfarramt St. Vitus unter 07961/3535 und sankt.vitus@t-online.de erbeten.

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November 2015

Ignatianische Haltung: Selbstbescheidung

Das Wörtchen „Selbst“ ist ein Grundwort der ignatianischen Spiritualität. Oft fordert Ignatius nach einer Betrachtung:
„Dann zurückbeugen auf sich selber“. Ignatius lädt zur Kultivierung der Selbstpräsenz und Selbstaufmerksamkeit
des Menschen vor Gott ein. Unzählige Worte mit „Selbst“ tauchen bei Ignatius auf:

Selbstbeobachtung / Selbsterforschung / Selbstheiligung
Selbstkritik / Selbstdistanzierung / Selbstliebe
Selbstlosigkeit / Selbstüberwindung / Selbstverpflichtung
Selbstverachtung / Selbstzusage / Selbsteinschätzung

Wir wollen in dieser Profil-Ausgabe die Haltung der „Selbstbescheidung“ betrachten. Dazu müssen wir den
zweiten Bestandteil des Wortes „Selbstbescheidung“ wahrnehmen: Bescheidenheit. ....

Kreativwirkstatt &
Jahrestreffen 2015

markus

Downloads:

Einladung Kreativwirkstatt

Einladung Jahrestreffen 2015

Liebe Spurensucherin, lieber Spurensucher!

Nach den beiden Festen Allerheiligen und Allerseelen starten wir in den Monat November. Von vielen Menschen, so berichten sie mir, wird dieser Monat November als schwer, dunkel und traurig erlebt. Das Wetter schlägt meistens um, die Tage werden erlebbar kürzer und das Thema Vergänglichkeit und Tod werden durch viele Gedenktage in diesem Monat bewusster. Vielen ist das zu viel. Tod und das Bewusstwerden, dass jedes Leben endlich ist, passt so gar nicht in unsere Zeit, die nur so von Jugendwahn, Events und Abenteuer strotzt.
Wie schön müssten wir Christen es dabei haben. Wir glauben, dass mit dem Ende des irdischen Lebens ein neues Leben bei Gott für uns bereitet ist. Jesus sagt, er habe viele Wohnungen bei seinem Vater für uns vorbereitet. Was könnte es schöneres geben als erwartet und eine ewige Bleibe zu bekommen?

Und doch sind wir eben nur Menschen und hadern am leben, obwohl wir diese Zusage von Gott haben.
Da meint es die Liturgie der Kirche gut mit uns. Sie stellt an den Anfang des Novembers das große Fest von Allerheiligen. Alle Heiligen, die wir als Heilige verehren und die vielen die ein Leben in Heiligkeit geführt haben und jetzt schon in himmlischen Ewigkeit bei Gott sind, ehren wir an diesem Tag und dürfen wir als große Helfer an Gottes Herrlichkeit für uns sehen. Bei diesen geballten himmlischen Freunden müssten wir unser Leben gottverbundener und gottvertrauender leben können. Ist uns das im Alltag bewusst

Dann folgt der Allerseelentag. Die Kirche lädt uns ein an alle Verstorbenen zu denken und für sie zu beten.  Sie sind nicht vergessen, sondern in Gottes Herrlichkeit. Sie sind mit uns verbunden und wir verdanken ihnen oft unser Leben und unseren Glauben. Der eigene Tod wird uns bewusst und wir können unser Leben auf das Wichtige erneut ausrichten. Nutzen wir dies

Wenn ich so auf die Besucherzahlen an den Gottesdiensten an Allerheiligen und Allerseelen in der Basilika St. Vitus schaue, dann kommen mir Zweifel. Warum kommen die Christen nicht? Warum kommt der eine oder die andere von uns nicht? Was haben wir falsch gemacht, dass wichtige Inhalte unseres Lebens die Menschen nicht mehr erreicht und durchdringt?

Ignatius von Loyola würde diese Fragestellung nicht zu lassen. Er hat sich nie mit „Warum-Fragen“ beschäftigt. Er stellte dem „Warum“ immer das Wort „nicht“ dazu. Warum nicht, so muss also die Frage nach Ignatius lauten. Und wenn wir ihr nachspüren, dann kommen wir auf viele Antworten. Der Tod ist ein Randthema in unserer Gesellschaft geworden. Das Leben besteht aus Selbstverwirklichung in Arbeit und Freizeit und einem immer mehr um sich greifenden Gesundheitswahn, in dem Krankheit und letztendlich Tod nicht mehr vorkommen. Da passt auch kein Todesgedenken und ein sich mit der Endlichkeit des Lebens Auseinandersetzens.
Gerade da müssen wir als Christen einschreiten und den Tod ins Leben zurückholen. Der Tod gehört zum Leben so wie das Leben zum Tod gehört. Und das Leben ist schützenswert von Anbeginn bis zu seinem natürlichen Ende. Gerade in dieser Woche! Der Bundestag will ein Gesetz zur Neuregelung der Beihilfe zur Selbsttötung am Freitag beschließen. Wir alle sind aufgerufen als Christen auch hier klar Stellung zu beziehen,  den es gilt „Nächstenliebe statt „lebensunwertes Leben“ “.

Das Profil November 2015 hat uns Wolfgang Steffel zusammengestellt. Herzlichen Dank dafür.

Noch einmal darf ich herzlich zur Kreativwirkstatt und zum Jahrestreffen am Samstag, 28. November 2015 einladen,. Die Einladungen dazu schicke ich ebenfalls nochmals mit dieser Mail mit.
Ja, es wird ein ganzer Tag mit action spurensuche. Geballt, aber sicherlich tiefgehend und begeisternd. Und das zum Beginn des Advent 2015. Manch einer wird evtl. ausrufen, was könnte mir besseres geschehen. So hoffe ich jedenfalls.

Herzliche Einladung an alle! Inhaltliches erfahrt ihr aus den jeweiligen Einladungen.
Am selben Samstag beginnen wir auch wieder mit unseren vier Frühschichten zum Advent 2015. Die genaue Einladung folgt mit dem Dezember-Profil.

Eine herzliche Einladung zum nächsten Abendgebet im November am Grab von Philipp Jeningen. Am Mittwoch, 18. November 2015 um 19:00 Uhr wollen wir loben, singen und beten, füreinander Fürbitte halten und für viele beten. Je mehr Beterinnen und Beter kommen, um so lauter kann unser Loben werden. Daher ganz herzliche Einladung zum Abendgebet. Bin gespannt, wer alles kommen kann! Ich lade jede und jeden ganz persönlich hiermit ein und sie und er soll sich eingeladen fühlen. Lassen wir die Liebfrauenkapelle einmal aus ihren Nähten platzen. Komm und bete!

So wünsche ich uns allen einen guten November in christlicher Zuversicht. - Den „Namenstagskindern“ von gestern und heute, Hubert und Karl, wünsche ich einen gesegneten Namenstag.

Viele Grüße
Markus Krämer

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regi

Oktober 2015

Ignatianische Haltung: Dankbarkeit

Evangelium nach Lukas (Lk 17, 12-19) Als er in ein Dorf hineingehen wollte, kamen ihm zehn Aussätzige entgegen. Sie blieben in der Ferne stehen und riefen: Jesus, Meister, hab Erbarmen mit uns! Als er sie sah, sagte er zu ihnen: Geht, zeigt euch den Priestern! Und während sie zu den Priestern gingen, wurden sie rein. Einer von ihnen aber kehrte um, als er sah, dass er geheilt war; und er lobte Gott mit lauter Stimme. Er warf sich vor den Füßen Jesu zu Boden und dankte ihm. Dieser Mann war aus Samarien. Da sagte Jesus: Es sind doch alle zehn rein geworden. Wo sind die übrigen neun? Ist denn keiner umgekehrt, um Gott zu ehren, außer diesem Fremden? Und er sagte zu ihm: Steh auf und geh! Dein Glaube hat dir geholfen. ...

1.) Danke für diesen guten Morgen, danke für jeden neuen Tag.
Danke, dass ich all meine Sorgen auf dich werfen mag.
2.) Danke für alle guten Freunde, danke, oh Herr, für jedermann.
Danke, wenn auch dem größten Feinde ich verzeihen kann.
3.) Danke für meine Arbeitsstelle, danke für jedes kleine Glück.
Danke für alles Frohe, Helle und für die Musik.
4.) Danke für manche Traurigkeiten, danke für jedes gute Wort.
Danke, dass deine Hand mich leiten will an jedem Ort.
5.) Danke, dass ich dein Wort verstehe, danke, dass deinen Geist du gibst.
Danke, dass in der Fern und Nähe du die Menschen liebst.
6.) Danke, dein Heil kennt keine Schranken, danke, ich halt mich fest daran.
Danke, ach Herr, ich will dir danken, dass ich danken kann.

Fußwallfahrt 2015

wolfgang

markus

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Sommerliche Fußwallfahrt
„Auf den Spuren Philipp Jeningens“


Vom Dienstag, 25. bis Sonntag, 30. August veranstaltet die „action spurensuche“ die 24. Fußwallfahrt auf den Spuren des Volksmissionars Philipp Jeningen (1642-1704). Der Weg von Eichstätt nach Ellwangen, also vom Geburtsort zum langjährigen Wirkungs- und auch Sterbeort Pater Philipps, ist reich durch die Schönheiten der Natur gesegnet.

Die 120 Kilometer an frischer Luft wollen den Pilgern Freude und Begegnung ermöglichen. Zu diesem äußeren Gehen kommt ein innerliches Ausschreiten. Unterwegs gibt es geistliche Gespräche, Besinnungen und eine allabendliche Eucharistiefeier. Übernachtet wird in einfachen Quartieren auf Luftmatratze oder Isomatte. Das Gepäck wird in einem Begleitfahrzeug transportiert.

Das Thema der Tage lautet: „Könnt ihr die Taufe auf euch nehmen?“ (Mk 10,38) und erschließt das Sakrament der Taufe für Christsein heute. Die Bewegung „action spurensuche“ orientiert sich an der ignatianischen Spiritualität, wie sie sich beispielhaft im Leben Philipp Jeningens widerspiegelt.

Nähere Infos gibt es beim
Pfarramt St. Vitus, Priestergasse 11, 73479 Ellwangen,
Tel.: 07961/3535 und unter
www.action-spurensuche.de
.

Eine Anmeldung ist ab sofort möglich.

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Ignatiusvesper 2015

wolfgang

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Abendgebet und Vortrag zu Ignatius von Loyola und Philipp Jeningen

Am Sonntag, 26. Juli, 18 Uhr lädt die „action spurensuche“ zu einem
Vespergottesdienst in der Ignatiuskapelle (oben bei der Krippe)
auf den Schönenberg
in Ellwangen ein.

Anlass ist der Gedenktag des heiligen Ignatius von Loyola, der am 31. Juli 1556 in Rom starb.

Das Vespergebet steht unter dem Thema
„In allem lieben und dienen“.

Dieses Wort aus den ignatianischen Exerzitien nimmt Philipp Jeningen fast wörtlich auf:
„Mit Demut und Liebe kann man alles erreichen.“

Nach dem Abendgebet folgt
um 19 Uhr im Gemeindehaus St. Alfons
ein Vortrag mit Imbiss zum Thema

„Philipp, der würdige Sohn des heiligen Ignatius - Jeningens Verhältnis zu seinem Ordengründer, ausgelegt für heute“.

Markus Krämer und Wolfgang Steffel vom Leitungsteam der „action spurensuche“ zeigen in Wort und Bild auf, wie sich die ignatianische Spiritualität im Leben Jeningens widerspiegelt und wie das das persönliche Glaubensleben bereichern kann.

In den Sprüchen und Visionen, in der Grundhaltung und geistlichen Ausrichtung beider zeigen sich enorme Übereinstimmungen.

Nähere Informationen gibt es beim
Pfarramt St. Vitus, Tel.: 07961/3535, E-Mail: sankt.vitus@t-online.de

Einladung

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Juli 2015

Ignatianische Haltung: Selbstachtung

Die Frage nach dem wichtigsten Gebot: Als die Pharisäer hörten, dass Jesus die Saturier zum
Schweigen gebracht hatte, kamen sie bei ihm zusammen. Einer von ihnen, ein Gesetzeslehrer, wollte
ihn auf die Probe stellen und fragte ihn: Meister, welches Gebot im Gesetz ist das wichtigste? Er
antwortete ihm: Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und
mit all deinen Gedanken. Das ist das wichtigste und erste Gebot. Ebenso wichtig ist das zweite: Du
sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. An diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz
samt den Propheten.

...

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Einladungen

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Juni 2015

Ignatianische Haltung: Selbsterkenntnis

„Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Besserung“ sagt man oft, wenn einer schuldbewusst zu Boden blickt. Unsere menschlichen Fähigkeiten zur Selbsterkenntnis sind jedoch begrenzt. Es dauert oft eine Weile, bis mir klar wird, dass ich etwas falsch gemacht habe. Und es dauert oft noch länger, bis ich bereit bin, es mir selbst und anderen gegenüber zuzugeben. Manchen wird ein ganzes Leben lang nicht bewusst, dass sie schuldig geworden sind! Wir Menschen haben viele Ausreden parat, um uns eine Situation im Nachhinein so zurecht zu denken, dass wir damit leben können.
Der Beter vom Psalm 139 hat das wohl schon geahnt. Er will uns sagen: Es gibt nur eine unbestechliche Instanz in unserem Leben und in dieser Welt - Gott! Gott muss mich erkennen und durchleuchten. Er muss mich erforschen, wenn ich die Wahrheit über mich herausfinden will. Und Gott ist nicht nur eine unbestechliche Instanz, sondern auch der liebende Vater. Deswegen kann ich ihm einen Blick in mein Herz erlauben. Er ist einer, der mich liebhat, der mich auf richtige Wege lenken und begleiten möchte. Er ist einer, der sein Leben gibt, damit ich mein Leben nicht verliere.
(nach Jürgen Werth) ...

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Fußwallfahrt 2015 - Flyer
- Fußwallfahrt 2015 - Plakat - Fußwallfahrt 2015 - Anschreiben

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pfingsten

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Verleihung des Kolpingpreises
Pfingstvesper
(Plakat / Flyer)

Mai 2015

Ignatianische Haltung: Bedächtigkeit

Das Wort Bedächtigkeit bedeutet ein bedächtiges Wesen, eine bedächtige Art. Wenn wir seine Synonyme anschauen, dann wird uns das Wort verständlicher: Gelassenheit; Abgeklärtheit, Ausgeglichenheit, Beherrschtheit, Beherrschung, Beschaulichkeit, Besinnlichkeit, Besonnenheit, Disziplin, Fassung, Frieden, Geduld, Gefasstheit, Gemächlichkeit, Gemessenheit, Gemütlichkeit, Geruhsamkeit, Gesetztheit, Gleichgewicht, Gleichmaß, Gleichmut, Langsamkeit, Mäßigung, [Seelen]ruhe, Selbstbeherrschung, Umsicht; (gehoben) Bedachtsamkeit, Langmut, Muße; (bildungssprachlich) Contenance, Stoizismus, Tranquillität; (salopp) Coolness. ...

 

Liebe Spurensucherin, lieber Spurensucher!

Der Mai ist gekommen, so sangen wir früher immer am ersten Mai. Und mit dem Mai der Monat für die Gottesmutter Maria und den hohen Feiertagen Christi Himmelfahrt mit den Bitttagen und das Pfingstfest.

Ich wiederhole mich gerne, wenn ich betone, dass wir uns noch mitten in den österlichen Tagen befinden, die nach der Liturgie bis zum Pfingsttag gehen. Aber seien wir ehrlich. Was ist vom Osterjubel noch übrig? Wo begegnen wir ihm noch? Sind wir österlich geprägte Menschen – Christen, die im Auferstehungsglauben leben oder doch wieder Menschen, die in ihren Alltag zurückgefallen sind?

So laden uns die kommenden Feiertage ein erneut den Osterjubel zu erleben und das Geheimnis der Auferstehung zu feiern. Lassen wir uns begeistern und nehmen wir ihn in den Alltag mit.

Eine Woche voller action spurensuche steht uns bevor.
Ich möchte gerne dazu einladen:

  • am Mittwoch, 20. Mai 2015 zum Abendgebet in die Liebfrauenkapelle
  • am Donnerstag, 21. Mai 2015 19:00 Uhr zur Verleihung des Kolpingpreises der Kolpingfamilien des Bezirks Ostalb an die action spurensuche nach Westhausen
  • und am Samstag, 23. Mai 2015 19:00 Uhr zur Pfingstvesper.

Dazu schicke ich die Einladungen mit. Bitte macht es möglich dabei zu sein.

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April 2015

Ignatianische Haltung: Innerlichkeit

Wir möchten das Wort heute vor allem auf das Wort Gottes und das eucharistische Brot beziehen.
Beides wäre sicher im Sinne des Ignatius. Nehmen wir uns genügend Zeit, das Wort Gottes zu erwägen, zu genießen, auszuschöpfen und innerlich vorzustellen! Nehmen wir uns genügend Zeit, das eucharistische Brot zu kauen, vor allem im übertragenen Sinn! Hier wie dort geht es um ein Wiederkäuen, ein innerliches Verspüren und Verkosten. Die alten Mönche sprechen von Ruminatio, dem Wiederkäuen der Kühe. ...

„Nicht das Vielwissen sättigt und befriedigt die Seele,
sondern das Verspüren und Verkosten der Dinge
von innen her.“

Osterexerzitien

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wolken

„Auferstehung sehen lernen“
Ignatianische Oster-Exerzitien

Dienstag, 7. bis Freitag 10. April 2015
Haus Josefstal der Comboni-Missionare
Rainau bei Ellwangen

Anmeldung bis spätestens 1. April
bitte schriftlich, telefonisch, per Fax oder Mail an
Kath. Pfarramt St. Vitus, Priestergasse 11, 73479 Ellwangen
Tel: 07961/3535, Fax: 07961/2945
Mail: sankt.vitus@t-online.de

Vom Sinn des Schweigens
Philipp Jeningen (1642-1704) empfiehlt: „Man schweige und höre stets mit Sanftmut und Demut.“ Diese Haltung befördert den Kontakt zu Mitmensch und Gott. Schweigen ist Gold! Dietrich Bonhoeffer sagt zu diesem Zusammenhang: „Viele Menschen suchen ein Ohr und sie finden es unter den Christen nicht, weil diese auch dort reden, wo sie hören sollten. Wer dem andern nicht mehr zuhören kann, der wird auch Gott sehr bald nicht mehr zuhören, sondern nur reden.“
Gegen eine Absolutsetzung des Schweigens sagt Papst Franziskus: „Ignatius ist ein Mystiker, kein Asket. Ich ärgere mich, wenn jemand sagt, die Exerzitien seien nur dann ignatianisch, wenn sie schweigend vollzogen werden. In Wirklichkeit können auch Exerzitien, die nicht schweigend vollzogen werden, vollkommen ignatianisch sein.“

Programm-Flyer

Fest der Versöhnung

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Samstag, 28. März 2015, 14:30 bis 17.30 Uhr, Basilika St. Vitus - Liebfrauenkapelle

Besinnung, Beichte, Beichtgespräch, Anbetung.

Zu Beginn der Heiligen Woche und als Vorbereitung auf das Osterfest empfangen wir das Sakrament der Versöhnung. Nach Besinnung besteht die Möglichkeit der Einzelbeichte oder des Beichtgespräch und in einer gemeinsamen Anbetungszeit erfahren wir die Versöhnung mit Gott und untereinander.

Auch in der Schuld, sei sie noch so belastend und zerstörerisch, bleiben die Christen nicht ohne ein Zeichen der liebenden Nähe Gottes. Im Sakrament der Buße und Versöhnung stellt sich der Mensch seinen eigenen Sünden, die er sich zuschulden hat kommen lassen, und übernimmt die Verantwortung dafür. Damit öffnet er sich neu für Gott und die Gemeinschaft der Kirche, um so eine neue Zukunft zu ermöglichen. ...

Downloads: Flyer / Plakat

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März 2015

Ignatianische Haltung: Gelassenheit

Lesung aus dem Philipperbrief (Phil 4, 6-9) Sorgt euch um nichts, sondern bringt in jeder Lage betend und flehend eure Bitten mit Dank vor Gott! Und der Friede Gottes, der alles Verste-hen übersteigt, wird eure Herzen und eure Ge-danken in der Gemeinschaft mit Christus Jesus bewahren. Schließlich, Brüder: Was immer wahr-haft, edel, recht, was lauter, liebenswert, anspre-chend ist, was Tugend heißt und lobenswert ist, darauf seid bedacht! Was ihr gelernt und ange-nommen, gehört und an mir gesehen habt, das tut! Und der Gott des Friedens wird mit euch sein.

Gott, gib mir die Gelassenheit,
Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,
den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann,
und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden....

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Februar 2015

Ignatianische Haltung: Barmherzigkeit

Das Wort Barmherzigkeit kennen wir allerdings kaum - ist es aus unserer Alltagssprache fast verschwunden. Daher möchten wir uns nun etwas Zeit nehmen um das Wort Barmherzigkeit / die Haltung der Barmherzigkeit näher zu betrachten.
Wie würdest du einem Kind das Wort Barmherzigkeit erklären?
Schauen wir uns das Wort Barmherzigkeit nun in mehreren Schritten an.
1.Schritt – Welche Worte findest du im Wort Barmherzigkeit?
arm / Herz / herzig / armherzig / barmherzig .....
2.Schritt – Welche Kurzbeschreibungen fallen dir zur Beschreibung der Barmherzigkeit ein?
Helfen ohne bezahlt werden / Zeit haben und schenken / Da sein / Den Nächsten sehen und auf ihn zugehen / Die körperliche und seelische Not des Nächsten wahrnehmen und helfen / Sich hinab beugen / Der Not der anderen annehmen ...

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Januar 2015

Ignatianische Haltung: Armut

Zwei beeindruckende Worte des Ignatius zur Armut: „Die Armut macht den Menschen frei von jener Knechtschaft, die so vielen Großen in der Welt – in welcher alles dem Geld gehorcht oder dient – gemeinsam ist.“ Und „Die Armut bewirkt, dass man in allen Dingen besser die Stimme, das heißt die Eingebung des Heiligen Geistes verspürt.“
Ignatius fordert also eine äußere und eine innere Armut. Beide hängen für ihn zusammen. Die äußere Armut verdeutlicht eine Umdichtung der dritten von drei großen philosophischen Fragen:
„Wo kommen wir her? Wo gehen wir hin? Was ziehen wir dazu an?“ Um die geistliche Armut zu verstehen, kann eine Geschichte helfen:
„Ein Mann fragt einen Mönch: Wer hat den Mensch erschaffen? – Gott. Und wer hat die Welt erschaffen? – Gott. Und wer hat Gott erschaffen? – Du! sagte der Mönch. Denn du hast aus deinen Vorstellungen von Gott, Gott gemacht!“ Selig sind also die Armen im Geiste, die Gott nicht von sich aus festlegen, sondern Gott ankommen lassen, die Gott nicht vorschreiben, wie er zu sein hat, sondern sich von ihm überraschen lassen. ...

Historische Spurensuche

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röhlingen

Mit Pater Philipp Jeningen (1642-1704) in Röhlingen

Unter dem Titel „Mit Pater Philipp in Röhlingen“ lädt die „action spurensuche“ am

Sonntag, 1. Februar zu einer historisch-spirituellen Spurensuche

ein. Eine der ersten Missionsreisen führte Jeningen 1683 nach Röhlingen, ebenso eine der letzten vor seinem Tod. So steht der Ort wie kaum ein anderer für die Hingabe, mit der Pater Philipp in der Ellwanger Gegend wirkte.

Beginn ist um 17.00 Uhr in der Dietersbacher Kapelle in Röhlingen, Zöbinger Str. 13/3.

Am Vorabend von Mariä Lichtmess, 40 Tage nach Weihnachten, erklingt in einer Vesper noch einmal der Ruf der Hirten „Kommt, lasset uns anbeten“, um einen kräftigen Nachhall im Alltag zu hinterlassen. Simeon preist das Jesuskind in seinen Armen und weissagt Maria den Kreuzweg Jesu. Das spätgotische Gnadenbild lässt den Schmerz der Muttergottes lebendig werden. Danach erzählt Ortspfarrer Anton Forner die Geschichte der 1462 urkundlich erwähnten, sicher aber älteren Kapelle. Dabei erläutert er auch, was ihn persönlich an Philipp Jeningen fasziniert.

Ab 18.30 Uhr schließt sich ein gemeinsamer Imbiss an.

Ein Programm ist über das Pfarramt St. Vitus, Priestergasse 11, 73479 Ellwangen, Tel.: 07961/3535, Mail: sankt.vitus@t-online.de und unter www.action-spurensuche.de erhältlich.

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Dezember 2014

Ignatianische Haltung: Demut

Wer im Namen Gottes zu den Menschen kommt, braucht nicht großartig aufzutreten, er kann auf Gewalt verzichten. Jesus hat die selig gepriesen, die keine Gewalt anwenden; er selbst hat gezeigt, wie das aussieht und was dabei herauskommt. Wirkliche Demut ist nicht Schwachheit, sondern Freiheit. Jesus ist frei, um für andere da zu sein, auch für sie zu sterben. ...

1. Mit Demut und Liebe kann man alles erreichen.

2. Man schweige und höre - stets mit Sanftmut und Demut.

7. Die Sterne in Demut hochgemut Wege wandeln.

8. Der Demut steht offen eine sehr breite Pforte.

Advent 2014
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Jahresprogramm 2015

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Frühschichten 2014 - download

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Jahresprogramm 2015 - download

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schmuck

Abendgebet am Grab
von Pater Philipp Jeningen SJ

jeweils mittwochs um 19:00 Uhr
Termine:
- 16. Oktober 2013
- 20. November 2013
- 18. Dezember 2013
- 15. Januar 2014
- 19. Februar 2014
- 19. März 2014
- 16. April 2014
- 21. Mai 2014
- 25. Juni 2014

Frühschichten im Advent
anschl. Frühstück im Jeningenheim
- Samstag, 29. November 2014
- Samstag, 6. Dezember 2014
- Samstag, 13. Dezember 2014
- Samstag, 20. Dezember 2014
Beginn jeweils um 7:30 Uhr

Stunde der Ewigen Anbetung
Donnerstag, 1. Januar 2015,
15:00 bis 16:00 Uhr
Marienkirche Ellwangen

Tauftag von Pater Philipp Jeningen SJ
Montag, 5. Januar 2015
19 Uhr Vespergottesdienst
Basilika - Liebfrauenkapelle

 

„Mit Pater Philipp in Röhlingen“
– Eine historisch-spirituelle Spurensuche
Sonntag, 01. Februar 2015, 17:00 Uhr
Gebet in der Dietersbacher Kapelle

Todestag von Pater Philipp Jeningen SJ
Sonntag, 8. Februar 2015, 18:00 Uhr
Festgottesdienst in der Basilika St. Vitus

Fest der Versöhnung
Samstag, 28. März 2015, 14:30 bis 17:30 Uhr
Liebfrauenkapelle

„Auferstehung sehen lernen“ –
Ignatianische Oster-Exerzitien

Dienstag, 7. April bis Freitag, 10. April 2015
Missionshaus der Combonis, Josefstal (Rainau)

Pfingstvesper
Samstag, 23. Mai 2015, 19:00 Uhr,
Ellwangen, Heilig-Geist-Kapelle,Spitalstraße

„In allem lieben und dienen“ –
Zum Gedenktag des heiligen Ignatius
von Loyola

Sonntag, 26. Juli 2015, 18:00 Uhr
Vespergottesdienst, Schönenberg, Ignatiuskapelle

24. Fußwallfahrt
„AUF DEN SPUREN PHILIPP JENINGENS“

von Eichstätt nach Ellwangen
Dienstag, 25. August bis Sonntag, 30. August 2015


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November 2014

Ignatianische Haltungen: Klugheit

Das Wort „klug“ ist von seiner Herkunft her verwandt mit erfahren, einfallsreich, schlau sowie mit Spitze, Zungenspitze, scharfsinnig, gespitzt, geschärft. Der Kluge hat seinen Blick geschärft, ist also scharfsinnig und bringt etwas auf den Punkt. Die Klugheit dient somit der Urteils- und Gewissensbildung. Jesus sagt: „Seid klug wie die Schlangen und einfältig wie die Tauben“ (Mt 10,16). Der Kluge weiß also nicht alles. Aber er reflektiert und lässt sich nicht blenden. Vor allem täuscht er sich nicht selbst, sondern bleibt auf dem Boden der Realität, die bisweilen beinhart manche eigene Unzulänglichkeit offenbart. Darum wird die Klugheit auch mit einem Spiegel dargestellt. „Wer darf mir einen Spiegel vorhalten und mir ungeschminkt die Wahrheit sagen?“, fragt der Andechser Abt Johannes Eckert in einem Buch über die Tugenden. Ignatius sagt: „Es ist wahre Klugheit, sich nicht auf die eigene Klugheit zu verlassen.“

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Jahrestreffen 2014

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„Mit Liebe und Demut“ - Ignatianische Haltungen im Alltag erleben
war das Thema der 23. Fußwallfahrt 2014 der action spurensuche. Mit der Fußwallfahrt im August 2014 endete unser Jahresprogramm 2013/2014 und es gilt Rückschau darauf zu halten. Viele Begegnungen, neue Bekanntschaften, Glauben erleben und voneinander lernen und miteinander beten, singen und meditieren, lachen und auch sich gegenseitig trösten, haben unsere verschiedenen Angebote im vergangenen Jahr ermöglicht. Neue Gesichter sind zur action spurensuche dazu gestoßen, Pausierende haben sich erneut ansprechen lassen und viele treue und über die Jahre der action spurensuche die Stange-Haltende sind immer wieder voll motiviert und voller Eifer dabei. Danke!
Ein neues Jahresprogramm mit neuen Elementen und Angeboten wartet auf die Vorstellung und Veröffentlichung.

Programm: (download)
Samstag, 01. November 2014,
19:00 Uhr Vespergottesdienst in der Liebfrauenkapelle am Grab von Philipp Jeningen
20:00 Uhr Gemeinsames Abendessen - anschl. Rückblick auf das Jahresprogramm 2013/2014 mit Bildern und Berichten Ausblick auf das neue Jahresprogramm Aussprache, Anregungen, Informationen

Oktober 2014

Neue Reihe: Ignatianische Haltungen

Wenn uns als Spurensucher jemand fragen würde, welche Haltung Philipp Jeningen am meisten geschätzt hat und welcher er am meisten nacheiferte, dann würden viele von uns die Demut nennen. Einmal weil
wir den Ruf „Mit Liebe und Demut“ so oft singen und darin ja gerade von der Demut die Rede ist, zum andern weil Philipp Jeningen in vielen anderen Sinnsprüchen die Demut nennt. Im Wallfahrtslied 2014 haben wir davon in den Strophen - Philipps Originalworte leicht abwandelnd - gesungen:„Man schweige und höre stets mit Sanftmut und Demut.“ Und: „Der Demut steht offen eine sehr breite Pforte.“

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mariaverkuend

September 2014

Die Glasfenster der Liebfrauenkapelle:
Die Mondsichelmadonna


Das obere linke Bild im rechten Chorfenster zeigt die sogenannte „Mondsichelmadonna“, die auch „apokalyptische Madonna“, „Strahlenkanzmadonna“ oder „Madonna im Strahlenkranz“ genannt wird. Sie geht auf die Offenbarung des Johannes zurück. In Kapitel 12 berichtet Johannes von der Erscheinung einer verfolgten, schwangeren Frau. Sie ist gekrönt von Sternen und steht auf einem Halbmond. Während der Mond in der altorientalischen Astronomie als Zeitmaß galt, war er später auch Symbol für Fruchtbarkeit und Leben.

Lesung aus der Offenbarung des Johannes 12
„Dann erschien ein großes Zeichen am Himmel: eine Frau, mit der Sonne bekleidet; der Mond war unter ihren Füßen und ein Kranz von zwölf Sternen auf ihrem Haupt. Sie war schwanger und schrie vor Schmerz in ihren Geburtswehen. Ein anderes Zeichen erschien am Himmel: ein Drache, groß und feuerrot, mit sieben Köpfen und zehn Hörnern und mit sieben Diademen auf seinen Köpfen. Sein Schwanz fegte ein Drittel der Sterne vom Himmel und warf sie auf die Erde herab. Der Drache stand vor der Frau, die gebären sollte; er wollte ihr Kind verschlingen, sobald es geboren war. Und sie gebar ein Kind, einen Sohn, der über alle Völker mit eisernem Zepter herrschen wird. Und ihr Kind wurde zu Gott und zu seinem Thron entrückt. Die Frau aber floh in die Wüste, wo Gott ihr einen Zufluchtsort geschaffen hatte; dort wird man sie mit Nahrung versorgen,
zwölfhundertsechzig Tage lang. Da entbrannte im Himmel ein Kampf; Michael und seine Engel erhoben sich, um mit dem Drachen zu kämpfen.
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Ignatianischer Spiegel Zur Entscheidungsfindung

Singen in Ulm

ihn

nikolauskapelle

wolfgang

action spurensuche
bei den „Ignatianischen Impulsen“ in Ulm,
Nikolauskapelle am Dienstag, 23. September 2014

Liebe Spurensucher,

seit einigen Jahren gibt es im Dekanat Ehingen-Ulm die „Ignatianischen Impulse“. Inspiriert durch die Spiritualität, wie wir sie in der action spurensuche pflegen, habe ich diese Reihe in Ulm eingeführt. Viele von Euch waren dazu 2011 und 2012 schon einmal zum Singen und Beten in Ulm dabei. Jetzt möchten wir wieder einmal die „Ignatianischen Impulsen“ mit unseren Liedern mitgestalten. Alle, die Zeit und Freude daran haben, sind herzlich eingeladen - auch wer sich nicht als stimmgewaltig einschätzt! Denn es soll ein Abend der Begegnung und Glaubensvertiefung für alle Spurensucher untereinander und mit den Ulmer Spurensuche-Sympathisanten sein und werden.

Hingabe leben“
am Dienstag, 23. September 2014 von 19.30 bis 21.00 Uhr
in der Nikolauskapelle, Neue Str. 102, 89073 Ulm

Wie kann ich mit mehr Hingabe Hecke schneiden und bügeln, mit mehr Hingabe meinem Nächsten begegnen, mich mit mehr Hingabe Gott hingeben? Während der durchschnittliche Mensch seine Identität durch Abgrenzung erlangt, gewinnt sich Jesus durch Loslassen, Entäußerung und Hingabe. Wir haben Angst, in dieser Haltung unsere Identität zu verlieren, doch Jesus lädt uns zu seiner Lebensweise ein. „Die Möglichkeit solcher Liebe war etwas Neues, sie bedurfte jenes Einen, der sie vorlebte. Als Theorie wäre sie wirkungslos.“ (Thomas Philipp, in: „Wie heute glauben?“)

Anmeldung - Zur Bildung von Fahrgemeinschaften und zur leichteren Planung ist eine Anmeldung bis zum Montagvormittag, 22. September im Pfarramt St. Vitus, Priestergasse 11, 73479 Ellwangen,

Tel.: 07961/3535, E-Mail: sankt.vitus@t-online.de erbeten.

Weitere Info und Organisatorisches